Otto Firle

Otto Firle (* 14. Oktober 1889 in Bonn; † 4. Juli 1966 in Düsseldorf) war ein deutscher Architekt und Grafiker bzw. Grafikdesigner.

1918 entwarf Firle, der im Ersten Weltkrieg Pilot war, das ursprüngliche Lufthansa-Logo mit dem Vogel, der als Kranich interpretiert wurde. Auch das erste Emblem der 1920 gegründeten Deutschen Reichsbahn stammte von Firle.

Zu Firles bekanntesten Bauten zählt das Verwaltungsgebäude der Nordstern-Versicherung am Fehrbelliner Platz in Berlin. Das Gebäude entstand im Rahmen der Neugestaltung Berlins durch Adolf Hitler und Albert Speer. Es trug Fassadenschmuck von Arno Breker und Waldemar Raemisch. Es ist als eines der wenigen Gebäude dieser Neugestaltungspläne erhalten.

Bauten

(unvollständig)

  • Fliegerdenkmal, Habsheim (Elsaß)
  • Gemeindehaus St. Laurentius, Berlin-Köpenick, Am Generalshof, 1927-1928
  • Umbau des Geschäftshauses der Firma F. V. Grünfeld, Berlin, Kurfürstendamm, 1928
  • Wohnbebauung, Berlin-Dahlem, Breitenbachplatz, 1928-1932
  • Europa-Haus (Hochhaus-Bauteil), Berlin, Stresemannstraße, 1931
  • Wohnhaus für den Cellisten Max Baldner, sog. „Klenderhof“, Kampen (Insel Sylt), 1933
  • Verwaltungsgebäude der „Nordstern“-Versicherung, sog. „Nordstern-Haus“, Berlin-Wilmersdorf, Fehrbelliner Platz, 1935-1936
  • Wohnbebauung, Berlin-Wilmersdorf, Hohenzollerndamm / Ilmenauer Straße, 1938-1939
  • Comenius-Schule, Düsseldorf-Oberkassel, Comeniusplatz, 1954

Merkur Versicherung

Die Merkur Versicherung ist eine traditionsreiche Österreichische Versicherungsgruppe mit Sitz in Graz. Sie wurde vor mehr als 200 Jahren als Vorläufer der heutigen Sozialversicherung Österreichs gegründet.

Im Laufe dieser Zeit entwickelte sich die Merkur zu einer der größten Krankenversicherungen Österreichs, die auch auf dem Gebiet der Lebens-, Unfall- oder Sachversicherung Leistungen anbietet.

Vorstandsvorsitzender ist Alois Sundl.

Geschäftszahlen

Die Merkur Versicherung betreibt acht Landesdirektionen mit 46 Geschäftsstellen.
Die Prämieneinnahmen belaufen sich auf über 281 Millionen Euro.
In der Merkur Versicherung AG sind rund 700 Mitarbeiter beschäftigt. Hinzu kommen die Mitarbeiter der Tochtergesellschaften.
Die Zahl der Versicherten betrug 643.786.
Das versicherte Kapital betrug in der Lebensversicherung 1.278,02 Mio. EUR.

Geschichte

1798 wurde das Vorläuferinstitut, das “Institut zur Unterstützung armer, kranker, dienstloser, Alters und Gebrechlichkeiten wegen zum Dienen unfähig gewordener Handlungsdiener in Grätz” als Verein in Graz gegründet. Ziel war die gesundheitliche Versorgung der im Namen genannten zu fördern. 1848 erfolgte die Umbenennung in “Handelsdiener- Versorgungs- Verein in Graz”.

Mit der weiteren Umbenennung 1866 in “Kaufmännischer Versorgungsverein” erfolgt eine Ausweitung des Kreises der Nutznießer. Nun sind auch die Kaufleute selbst und nicht ihre Mitarbeiter begünstigt. 1891 verschmilzt der Verein mit der “Gremialkrankenkasse” und deckt sowohl das Feld der Pflichtversicherung als auch der privaten Versicherung ab.

Im Jahr 1928 wird in Graz ein Krankenhaus des Vereins eröffnet.

Mit dem Anschluss Österreichs 1938 erfolgt eine Umwandlung in die Rechtform einer Versicherungsanstalt auf Gegenseitigkeit. 2 Jahre später wird das Unternehmen in “Südmark - Wechselseitige Krankenversicherungsanstalt auf Gegenseitigkeit” umbenannt

Nach dem Kriegsende erfolgt eine letzte Umbenennung in den heutigen Namen “Merkur”.

Seit 1992 ist Merkur auch im Ausland aktiv.

Deckungsfonds

Ein Deckungsfonds ist ein Sicherheitenpool, aus dem Forderungen von Gläubigern befriedigt werden.

Deckungsfonds werden im Versicherungsbereich benutzt, um eine Masse zu bilden bei Zusammentreffen von Schadenersatzansprüchen aus der Sozialversicherung einer geschädigten Person und Ansprüchen gegen die Haftpflichtversicherung des Schädigers (siehe auch Quotenvorrecht).

Der Begriff wird auch für zusätzliche Sicherheiten bei fundierten Bankanleihen benutzt.

EV

Die Abkürzung EV bedeutet

  • Embedded Value, eine Bewertungsgröße in der Finanzwirtschaft
  • exposure value, siehe Lichtwert
  • Äquivalente Variation (equivalent variation)
  • in der Rechtssprache
    • Eidesstattliche Versicherung (Versicherung an Eides Statt)
    • Eigentumsvorbehalt
    • Einigungsvertrag
    • einstweilige Verfügung
    • Ermittlungsverfahren (meist nur das strafrechtliche)
  • in der Versicherungswirtschaft
    • Einzelversicherung
    • Einzelvertrag
    • Externer Vertrieb

Die Abkürzung eV steht für

  • Elektronenvolt

Die Abkürzung e. V. steht für

  • eingetragener Verein

Die Abkürzung ev. steht für

  • evangelisch

Bauhelfer-Unfallversicherung

Die Bauhelfer-Unfallversicherung soll Risiken abdecken, die bei der Mithilfe von Freunden und Verwandten – also allen nicht gewerblich tätigen Personen – auf einer privaten Baustelle zu Schäden führen können. Dabei ist zwischen einer privaten Versicherung bei einem Versicherungsunternehmen und der gesetzlichen Pflichtversicherung bei der Berufsgenossenschaft zu unterscheiden.

Pflichtversicherung

Versicherungsträger der gesetzlichen Pflichtversicherung sind die Berufsgenossenschaften. Bei ihr hat der Bauherr sein Bauvorhaben anzumelden, ohne dass es darauf ankäme, ob die mitarbeitenden Personen bereits durch private Versicherung abgesichert wären. Der Bauherr und sein Ehegatte sind hierbei nicht mitversichert. Sie können aber mit dem Versicherungsträger eine freiwillige Bauherrenversicherung eingehen. Der zu entrichtende Beitrag bemisst sich auf der Basis der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden und einem marktgerechten, fiktiven Entgelt. Dies hat zur Folge, dass die privaten Helfer letztlich wie gewerbliche Arbeitnehmer zu versichern sind.

Privatversicherung

Bei der privaten Versicherung sind regelmäßig auch der Bauherr selbst und seine Familienangehörigen versichert. Vorab kann zwischen einer Schadensregulierung durch lebenslange Rente oder eine hohe Einmalzahlung gewählt werden. Meist ist die Zahl der Helfer anzugeben, die maximal zur gleichen Zeit auf der Baustelle anwesend sind. Die Versicherung endet meist mit Abschluss der Bauarbeiten.

Persönlicher Arrest

Der persönliche Arrest dient der Sicherung der Zwangsvollstreckung wegen einer Geldforderung oder eines Individualanspruchs, der in eine Geldforderung übergehen kann. Der persönliche Arrest findet gemäß § 918 Zivilprozessordnung (ZPO) nur statt, wenn er erforderlich ist, um eine gefährdete Zwangsvollstreckung in das Vermögen des Schulners zu sichern. Er ist damit gegenüber dem dinglichen Arrest subsidiär.

Fälle des persönlichen Arrestes sind etwa wenn sich der Schuldner der Ladung zur eidesstattlichen Versicherung entziehen will oder zu befürchten ist, dass er Vermögensstücke beiseite schaffen will.
Der persönliche Arrest wird durch Haft oder durch sonstige Beschränkung der persönlichen Freiheit vollzogen.

Zuständig für die Anordnung des Arrestes ist das Arrestgericht (entweder “Gericht der Hauptsache” oder das Gericht, indem sich der Gegestand oder die in ihrer persönlichen Freiheit zu beschränkende Person befindet). Die Anordnung des Arrests schafft die Grundlage für dessen Vollziehung. Diese erfolgt nicht von Amts wegen durch das Gericht, sondern im Auftrag des Gläubigers durch den Gerichtsvollzieher. Die Vollziehung des persönlichen Sicherheitsarrestes regelt § 933 ZPO.

Statthafter Rechtsbehelf bzw. statthaftes Rechtsmittel des Schuldners gegen den Arrestbefehl ist der Widerspruch, wenn der Arrestbefehl durch Beschluss ergangen ist, ansonsten Berufung oder Revision.

Geregelt ist der persönliche Arrest in den §§ 916 ff. ZPO sowie Art. 26 des Haager Übereinkommens über den Zivilprozess.

Karlsruher Versicherungen

Die Karlsruher Versicherungen sind ein 1835 gegründetes Karlsruher Versicherungsunternehmen, welches bis Ende 2005 unter anderem aus der Karlsruher Lebensversicherung AG, der Karlsruher Versicherung AG, der Karlsruher Beamten-Versicherung AG, der Karlsruher Rechtsschutzversicherung AG und der Karlsruher Rendite Immobilien GmbH bestand. Das Unternehmen war als Sponsor insbesondere im sportlichen Bereich tätig, wie zum Beispiel beim Karlsruher SC und der BG Karlsruhe.

Die Unternehmensgruppe wurde im Oktober 2005 von der Württembergischen Lebensversicherung gekauft und danach Zug um Zug in den W&W Konzern integriert. Dies bedeutete unter anderem die Verlagerung von rund 500 Arbeitsplätzen von Karlsruhe nach Stuttgart.

Im Zuge der Integration sind die Namen “Karlsruher Beamten-Versicherung” und “Karlsruher Rechtsschutzversicherung” bereits 2006 verschwunden - die Gesellschaften wurden auf die Karlsruher Versicherung AG verschmolzen. Diese ging anschließend in der Württembergischen Versicherung AG auf. Die frühere “Karlsruher Lebensversicherung AG” wurde auf die “Württembergische Lebensversicherung AG” verschmolzen.

Unter dem Traditionsnamen “Karlsruher Lebensversicherung AG” tritt jetzt die ehemalige “Karlsruher Hinterbliebenenkasse” auf, die ausschließlich Produkte der Württembergischen Lebensversicherung vertreibt.

Der Mitarbeiterbestand der neuen “Karlsruher Lebensversicherung AG” sank allein im Jahr 2006 um fast ein Viertel (Quelle: Geschäftsbericht 2006).

Mitversicherung

Eine Mitversicherung ist die Beteiligung mehrerer Versicherungsunternehmen an der Versicherung desselben Risikos. Üblich ist diese Form der Versicherung bei der Abdeckung von großen Risiken, hauptsächlich im Industriebereich.

Dabei werden mehrere rechtlich selbstständige Verträge in einer Versicherungspolice zusammengefasst. Jedes Versicherungsunternehmen haftet nur für seinen Anteil an der Gesamtversicherungssumme, es besteht also keine Gesamtschuldnerschaft.

In der Regel wird ein Versicherungsunternehmen als “Führender” bezeichnet. Der “Führende” führt den Schriftverkehr mit dem Versicherungsnehmer, zieht die Versicherungsprämien für sich und seine Mitversicherer ein und reguliert etwaige Schäden. Dafür zahlen die Mitversicherer dem Führenden, je nach Absprache eine Provision, die so genannte Führungsprovision oder Kostenprämie.

Mitversicherung kann in die übliche Form einer offenen sowie einer verdeckten oder stillen Mitversicherung unterschieden werden. Letztere kommt einem Versicherungspool (z. B. sog. “Luftfahrtpool”, “Atompool” oder “Pharmapool”) ähnlich, ist jedoch nicht das Gleiche.

Jedes Versicherungsunternehmen gilt gegenüber dem Versicherungsnehmer als Erstversicherer und ist damit direkter Vertragspartner (im Gegensatz zur Rückversicherung, wo nur der Erstversicherer einen Vertrag mit dem Rückversicherer geschlossen hat und somit auch nur dieser Ansprüche geltend machen kann).

Karlsruher Versicherungen

Die Karlsruher Versicherungen sind ein 1835 gegründetes Karlsruher Versicherungsunternehmen, welches bis Ende 2005 unter anderem aus der Karlsruher Lebensversicherung AG, der Karlsruher Versicherung AG, der Karlsruher Beamten-Versicherung AG, der Karlsruher Rechtsschutzversicherung AG und der Karlsruher Rendite Immobilien GmbH bestand. Das Unternehmen war als Sponsor insbesondere im sportlichen Bereich tätig, wie zum Beispiel beim Karlsruher SC und der BG Karlsruhe.

Die Unternehmensgruppe wurde im Oktober 2005 von der Württembergischen Lebensversicherung gekauft und danach Zug um Zug in den W&W Konzern integriert. Dies bedeutete unter anderem die Verlagerung von rund 500 Arbeitsplätzen von Karlsruhe nach Stuttgart.

Im Zuge der Integration sind die Namen “Karlsruher Beamten-Versicherung” und “Karlsruher Rechtsschutzversicherung” bereits 2006 verschwunden - die Gesellschaften wurden auf die Karlsruher Versicherung AG verschmolzen. Diese ging anschließend in der Württembergischen Versicherung AG auf. Die frühere “Karlsruher Lebensversicherung AG” wurde auf die “Württembergische Lebensversicherung AG” verschmolzen.

Unter dem Traditionsnamen “Karlsruher Lebensversicherung AG” tritt jetzt die ehemalige “Karlsruher Hinterbliebenenkasse” auf, die ausschließlich Produkte der Württembergischen Lebensversicherung vertreibt.

Der Mitarbeiterbestand der neuen “Karlsruher Lebensversicherung AG” sank allein im Jahr 2006 um fast ein Viertel (Quelle: Geschäftsbericht 2006).

Otto Firle

Otto Firle (* 14. Oktober 1889 in Bonn; † 4. Juli 1966 in Düsseldorf) war ein deutscher Architekt und Grafiker bzw. Grafikdesigner.

1918 entwarf Firle, der im Ersten Weltkrieg Pilot war, das ursprüngliche Lufthansa-Logo mit dem Vogel, der als Kranich interpretiert wurde. Auch das erste Emblem der 1920 gegründeten Deutschen Reichsbahn stammte von Firle.

Zu Firles bekanntesten Bauten zählt das Verwaltungsgebäude der Nordstern-Versicherung am Fehrbelliner Platz in Berlin. Das Gebäude entstand im Rahmen der Neugestaltung Berlins durch Adolf Hitler und Albert Speer. Es trug Fassadenschmuck von Arno Breker und Waldemar Raemisch. Es ist als eines der wenigen Gebäude dieser Neugestaltungspläne erhalten.

Bauten

(unvollständig)

  • Fliegerdenkmal, Habsheim (Elsaß)
  • Gemeindehaus St. Laurentius, Berlin-Köpenick, Am Generalshof, 1927-1928
  • Umbau des Geschäftshauses der Firma F. V. Grünfeld, Berlin, Kurfürstendamm, 1928
  • Wohnbebauung, Berlin-Dahlem, Breitenbachplatz, 1928-1932
  • Europa-Haus (Hochhaus-Bauteil), Berlin, Stresemannstraße, 1931
  • Wohnhaus für den Cellisten Max Baldner, sog. „Klenderhof“, Kampen (Insel Sylt), 1933
  • Verwaltungsgebäude der „Nordstern“-Versicherung, sog. „Nordstern-Haus“, Berlin-Wilmersdorf, Fehrbelliner Platz, 1935-1936
  • Wohnbebauung, Berlin-Wilmersdorf, Hohenzollerndamm / Ilmenauer Straße, 1938-1939
  • Comenius-Schule, Düsseldorf-Oberkassel, Comeniusplatz, 1954