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ACE Limited

ACE Limited ist ein Versicherungsunternehmen mit Firmensitz in Hamilton, Bermuda. Das Unternehmen ist im S&P 500 gelistet.

Die ACE-Gruppe ist ein weltweit agierendes Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen und betreut international tätige Firmen wie auch kleinere regionale Industrieunternehmen. Gegründet 1985, hat ACE Ltd. heute Büros in mehr als 50 Ländern und ist autorisiert, in mehr als 140 Ländern geschäftlich aufzutreten.

Zu dem Unternehmen ACE gehört in den Vereinigten Staaten auch das Risikomangementunternehmen ESIS.

SFR

SFR ist die Abkürzung

  • für die Währung Schweizer Franken
  • für Schadenfreiheitsrabatt bei Versicherungen (z. B. bei KFZ-Versicherungen)
  • für Special Function Register (Informatik) siehe Register (Computer)#Spezialregister
  • ein französisches Mobilfunkunternehmen (ursprünglich Société Française de Radiotéléphonie)

Freiwillige Beiträge

Freiwillige Beiträge sind Beitragszeiten nach § 55 Abs. 1 Satz 1 SGB VI. Nach Absatz 1 des § 7 SGB VI ist für die freiwillige Versicherung in der deutschen Rentenversicherungen folgende Voraussetzungen nötig.

Personen, die die freiwillige Versicherung begehren, müssen

  • nicht versicherungspflichtig in der deutschen Rentenversicherung sein
  • das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Personen, die Versicherungsfrei1 oder von der Versicherung befreit2 sind,

  • müssen die allgemeine Wartezeit3 (§ 50 Abs. 1 SGB VI) von 5 Jahren bei Beginn der freiwilligen Versicherung erfüllen.

Ausschuss von freiwilliger Versicherung:

  • Bezieher einer Altersvollrente sind von der freiwilligen Versicherung ausgeschlossen.

Auszug aus § 7 SGB VI

(1) Personen, die nicht versicherungspflichtig sind, können sich für Zeiten von der Vollendung des 16. Lebensjahres an freiwillig versichern. Dies gilt auch für Deutsche, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland haben.

(2) Personen, die versicherungsfrei oder von der Versicherung befreit sind, können sich nur dann freiwillig versichern, wenn sie die allgemeine Wartezeit erfüllt haben. Dies gilt nicht für Personen, die wegen Geringfügigkeit einer Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit versicherungsfrei sind.

(3) Nach bindender Bewilligung einer Vollrente wegen Alters oder für Zeiten des Bezugs einer solchen Rente ist eine freiwillige Versicherung nicht zulässig.

Auszug aus § 55 Abs. 1 Satz 1 SGB VI

(1) Beitragszeiten sind Zeiten, für die nach Bundesrecht Pflichtbeiträge (Pflichtbeitragszeiten) oder freiwillige Beiträge gezahlt worden sind. Pflichtbeitragszeiten sind auch Zeiten, für die Pflichtbeiträge nach besonderen Vorschriften als gezahlt gelten.

Fußnoten

1Versicherungsfreiheit richtet sich nach § 5 SGB VI. Versicherungsfrei sind z.B. Beamte, Richter oder Soldaten auf Zeit.
2Von der Versicherung befreit, bedeutet, dass jemand dem Grunde nach Versicherungspflichtig ist, aber aus Gründen (z.B. eigene Versorgung) auf Antrag sich befreien lassen hat.
3 Die allgemeine Wartezeit beträgt laut Gesetz 5 Jahre (60 Kalendermonate). Auf diese Zeit werden Pflichtbeitragszeiten und Ersatzzeiten angerechnet.

Elementarschaden

Elementarschäden sind Schäden, die durch das Wirken der Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft, siehe Vier-Elemente-Lehre) an menschlichem Gut verursacht werden. Als Elementarschäden werden insbesondere Schäden betrachtet, die von Überschwemmungen und Erdbeben verursacht werden. Elementarschäden sind bei vielen Versicherungen z. B. Hausratversicherungen und Gebäudeversicherungen ausgeschlossen, nicht versicherbar oder sie sind im Einzelfall nur gegen Extraprämien versicherbar.

Hintergrund für den vielfachen Ausschluss ist, dass Versicherungen darauf beruhen, dass die Jahresprämien, z. B. für eine Versicherung gegen Brandschäden an Gebäuden ausreichen, um alle Feuerschäden desselben Jahres zu decken, sowie die Verwaltungskosten und einen Gewinn zu erzielen.

Während nun pro Jahr im Durchschnitt nur ein winziger Bruchteil aller Gebäude abbrennt, können bei einen der in Deutschland extrem seltenen schweren Erdbeben, die z. B. in Teilen Baden-Württembergs möglich sind, auf einen Schlag tausende von Gebäuden beschädigt werden, so dass Prämien und übliche Rücklagen nicht ausreichen, um den Schaden zu decken. Erforderlich sind deshalb für eine Versicherung, die Elementarschäden umfasst und viele Kunden im gefährdeten Gebiet hat, enorme Rücklagen oder teure Rückversicherungen.

Eine Versicherung auch gegen Elementarschäden bot z. B. die Badische Feuerversicherung und die Monopolgebäudeversicherung der DDR.

Die bei Hausratsversicherungen und Gebäudeversicherungen vielfach eingeschlossenen Wasserschäden sichern meist nur Schäden durch Rohrbruch von Wasser- und Abwasserleitungen, nicht aber durch Überschwemmungen ab.

Beim Einschluss von Elementarschäden in die Hausrat-, oder Wohngebäudeversicherung ist i.d.R von einer Wartezeit auszugehen.

Versicherungswirtschaft

Die Versicherungswirtschaft in der einzelwirtschaftlichen Betrachtungsweise umfasst Versicherer als Produzenten von Versicherungsschutz sowie Versicherungsnehmer als Verwender von Versicherungsschutz.

Gesamtwirtschaftlich ist die Versicherungswirtschaft das Aggregat von Versicherungsangebot und -nachfrage (Versicherungsmarkttheorie). Unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten ist darstellbar, wie die Versicherung auf volkswirtschaftliche Aggregatgrößen wirkt.

Versicherungsbranche

Die Versicherungsbranche, also die Versicherungswirtschaft im Sinne eines Zweiges der Dienstleistungsbranche, ist in entwickelten Dienstleistungsgesellschaften ein bedeutender Wirtschaftszweig.

Die Versicherungsbranche in Deutschland beschäftigte im Jahr 2006 rund 225.700 Angestellte in der Individualversicherung, was einen Rückgang um gut 3 % gegenüber dem Vorjahr darstellt. Einschließlich als Vermittler beschäftigter Personen zählt die Versicherungsbranche 299.050 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer in 2006; im Vorjahr waren dies 306.070.Artikel beim versicherungsjournal.de, nach Statistiken der Bundesagentur für Arbeit, erstellt für den Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) mit Stand 30. Juni 2006.

Die bayerische Stadt München ist mit 26.670 Beschäftigten in der Versicherungsbranche (2006) in Deutschland die Stadt mit den meisten Beschäftigten im Versicherungsgewerbe.

Einzelreferenzen

Arbeiterheim Ottakring

Das Arbeiterheim Ottakring in Wien wurde 1905 - 1907 von der Ottakringer Parteiorganisataion der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SDAP) errichtet und fungierte bis zu seiner Zerstörung im Februaraufstand 1934 als wichtiges Veranstaltungs- und Kulturzentrum des 16. Wiener Gemeindebezirks Ottakring. Der Gebäudekomplex in der Kreitnergasse 29-33 enthielt neben Büro- und Versammlungsräumlichkeiten auch einen großen Theatersaal für 1500 Personen sowie 40 Wohnungen. Finanziert wurde der Bau im wesentlichen durch einen Kredit der Ottakringer Brauerei, die dafür das Monopol des Bierausschanks in der Gaststätte des Veranstaltungszentrums erhielt. In der Nacht vom 12. zum 13. Februar 1934 wurde das Arbeiterheim Ottakring, ein Symbolbauwerk der oppositionellen Sozialdemokratie, von Polizei- und Militäreinheiten angegriffen und weitgehend zerstört. In der Folge veranlasste das Regime des Austrofaschismus die rasche Abtragung des Gebäudekomplexes und die Errichtung eines 1936 fertiggestellten Wohnhauses durch die Wiener Städtische Versicherung.

IDG

Die Abkürzung IDG steht für:

  • Firmen und Konzerne:

    • Informationsverarbeitung und Dienstleistungen GmbH, dem ITK-Dienstleister der Gothaer Versicherung, siehe Informationsverarbeitung und Dienstleistungen GmbH
    • International Data Group, siehe International Data Group

Debitorenbuchhaltung

Die Debitorenbuchhaltung (Debitor=Kunde, Schuldner) beschäftigt sich mit der Erfassung und Verwaltung der offenen Forderungen einer Organisation. Der hierzu übergeordnete Führungsbereich wird auch als Forderungsmanagement bezeichnet.

Zusätzlich zur reinen Erfassung der Tatbestände liefert die Debitorenbuchhaltung wesentliche Informationen zur Verbesserung der finanziellen Lage einer Organisation. So werden regelmäßig Außenstände ab einer bestimmten Laufzeit (z.B. > 40 Tage) erfasst, um diese Information für das betriebliche Mahnwesen bereitzustellen und eine Einschätzung des finanziellen Risikos vornehmen zu können.

Falls der Ausgleich der Forderung nach dem betrieblichen (außergerichtlichen) Mahnweg (1. Mahnung, 2. Mahnung mit Kündigungsandrohung, letzte Mahnung) nicht erfolgt, wird der Fall in der Regel an die Rechtsabteilung, externe Rechtsanwälte oder ein Inkassobüro übergeben, die zunächst nochmals eine außergerichtliche Einigung anstreben können. Wenn sich dennoch kein Erfolg einstellt, wird der gerichtliche Mahnweg eingeleitet.

Nicht selten kommt es zur Ausbuchung von Forderungen im Rahmen der Debitorenbuchhaltung, insbesondere dann, wenn der Schuldner zahlungsunfähig (insolvent) ist oder eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Arbeitsabläufe und Erfolg der Debitorenbuchhaltung hängen daher häufig von der wirtschaftlichen Konjunktur und der Schuldnerstruktur ab.

HDI Versicherungen

Die HDI Versicherungen, mit Sitz in Hannover sind Unternehmen am deutschen Versicherungsmarkt und Teil des Talanx-Konzerns. Zu den HDI gehören unter anderem die HDI Industrie Versicherung AG, die Privat Versicherung AG, und die HDI Rechtsschutz Versicherung AG. International sind die HDI unter anderem mit Gesellschaften der HDI International Holding AG präsent.

Geschichte

Im Jahr 1903 wurde das Stammunternehmen der heutigen HDI Versicherungen als „Haftpflichtverband der deutschen Eisen- und Stahl-Industrie“ in Frankfurt am Main gegründet. Bereits 1919 wurde der Sitz des Verbandes von Frankfurt nach Hannover verlegt. Hier befindet sich auch heute noch der Sitz der Unternehmen. Aus dem Haftpflichtverband entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte der HDI-Konzern, aus dem 2003 der Talanx-Konzern hervorging. Die Marke HDI steht seitdem für das operative Versicherungsgeschäft. Heute sieht sich die HDI als Nummer Zwei der deutschen Industrieversicherer und gehört zu den deutschen Top Ten bei Kfz-Versicherungen. 2006 wurde der Gerling-Konzern in die Talanx-Gruppe eingegliedert und aus der HDI Lebensparte ist inzwischen HDI-Gerling geworden. Zukünftig werden die ehemaligen Gerling-Gesellschaften unter HDI-Gerling firmieren.

Tätigkeit

Die HDI betreiben das Schaden/Unfall- sowie das Lebensversicherungsgeschäft für Privatpersonen und Unternehmen in Deutschland und dem europäischen Ausland sowie Brasilien. Durch die Partnerschaft mit der Royal & SunAlliance (RSA) sind die HDI weltweit präsent.

State Farm

State Farm Insurance Companies, kurz State Farm, ist eine der größten Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgruppen in den USA, der größte Fahrzeugversicherer des Landes. 2005 erwirtschaftete die Gruppe mit knapp 68.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über 59 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von über 3,2 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen zählt damit zu den 25 größten Unternehmen der USA überhaupt und zu den 100 größten Unternehmen der Welt. Hauptsitz des 1922 gegründeten Unternehmens ist Bloomington im Bundesstaat Illinois. Vorstandsvorsitzender ist Edward Rust.